Umfassende Grenzmanagement- und Warnsysteme
GPS-Halsbänder verfügen über ausgeklügelte Geofencing-Funktionen, die es Nutzern ermöglichen, mehrere virtuelle Grenzen unterschiedlicher Form und Größe festzulegen, um individuelle Sicherheitszonen zu schaffen, die automatisch Alarme auslösen, wenn Tiere definierte Perimeter überschreiten. Das intelligente Grenzmanagement unterstützt komplexe Vieleckformen, kreisförmige Zonen und korridorartige Begrenzungen, die unregelmäßige Grundstücksgrenzen, saisonale Weideflächen und spezifische Lebensräume mit unterschiedlichen Überwachungsanforderungen berücksichtigen können. Nutzer können verschiedene Alarmtypen einrichten, darunter E-Mail-Benachrichtigungen, SMS-Nachrichten, Push-Benachrichtigungen an mobile Anwendungen und akustische Signaltöne, die sicherstellen, dass Grenzverletzungen unabhängig vom Standort oder der aktuellen Tätigkeit des Nutzers sofort bemerkt werden. Das System führt detaillierte Aufzeichnungen aller Grenzüberschreitungen, einschließlich Eintritts- und Austrittszeiten, Dauer außerhalb der vorgesehenen Bereiche sowie Häufigkeit von Verstößen, was dabei hilft, Muster und potenzielle Problembereiche zu erkennen, die einer gezielten Managementmaßnahme bedürfen. Erweiterte Optionen zur Alarmanpassung erlauben es, unterschiedliche Benachrichtigungszeiten für verschiedene Zonen festzulegen, sodass ruhige Phasen während erwarteter Bewegungen möglich sind, gleichzeitig aber eine wachsame Überwachung in kritischen Zeiten gewährleistet bleibt, in denen unbefugte Abwesenheiten auf Diebstahl, Beutegreifer oder gesundheitliche Notfälle hindeuten könnten. Die GPS-Halsbänder unterstützen vorübergehende Änderungen der Grenzen, um saisonale Wanderungen, rotierende Beweidungspläne und besondere Umstände zu berücksichtigen, ohne dauerhafte Konfigurationsänderungen vornehmen zu müssen, die zukünftige Überwachungsmaßnahmen erschweren könnten. Zu den Notfallwarnfunktionen gehören eine Panikknopffunktion für Forschungszwecke, die Erkennung schneller Bewegungen, die auf Verfolgung oder Stresssituationen hinweisen können, sowie längere regungslose Phasen, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Todesfälle hindeuten könnten, die unverzügliches Eingreifen erfordern. Das Grenzüberwachungssystem ist in Kartierungssoftware und geografische Informationssysteme (GIS) integriert, die visuelle Darstellungen der Tierbewegungen im Verhältnis zu Grundstücksgrenzen, Wasserquellen, Straßen und anderen wichtigen Orientierungspunkten liefern und somit Entscheidungen bezüglich Managementstrategien und Sicherheitsaspekten unterstützen.